Zahnersatz und der neue Gesundheitsbegriff

ZahnersatzNeue Medikamente, technischer Fortschritt, längeres und vor allem anderes Leben:

  • Das Thema Gesundheit ist im Wandel – was heißt das für Zahnersatz von heute?
  • Nur eine neue Sichtweise auf ohnehin schon Bestehendes oder wirklich ein neues Paradigma auch für die Arbeit von Zahnmedizin und Zahntechnik?

Gesundheit bedeutete lange Zeit so etwas wie das Gegenteil von Krankheit: Etwas macht dem Menschen zu schaffen – die Medizin hat die Lösung. 

Krankheit entstand durch genetische Veranlagung, durch Umwelteinflüsse, durch äußere Umstände – eine Sicht, die einem recht passiven Gesundheitsbild entspricht. Heute gilt vielmehr die aktive Variante: Ein langes Leben liegt auch in der Hand des Menschen selbst – durch Vorsorge, aber auch durch aktive Steigerung des positiven Befindens.

Es ist eine viel stärker ganzheitliche Perspektive.

Wenn Gesundheit inzwischen mehr ist als die reine Abwesenheit von Krankheit – nämlich körperliches Wohlbefinden, Schönheit, Fitness, Entspannung, Sport und Wellness – dann hat das auch weitreichende Folgen für die Zahngesundheit. Diese besteht eben nicht, wenn der Mensch keine Zahnschmerzen hat. Sondern dann, wenn er sich mit seinen Zähnen – erst recht, wenn es schon künstliche sind – wohlfühlt. Rundherum.

Eine ebenso große wie unwahrscheinlich tiefgreifende Aufgabe für alle Dentaldienstleister dieser Welt, die sich mit Zahnersatz befassen.

 

Guter Zahnersatz muss heute mehr sein

guter ZahnersatzDieser darf demnach eben nicht einfach nur funktional sein, sondern er muss sich an den konkreten Bedürfnissen und Erwartungen des Patienten orientieren.

Er muss:

  • haltbar sein
  • ästhetisch sein
  • verträglich sein

Das größte Kompliment ist wohl, wenn man ihn gar nicht bemerkt – weder beim Lächeln, noch beim Sprechen, Essen und Kauen. Erst dann kann er dem gerecht werden, was der Mensch heute und in Zukunft von seiner eigenen Gesundheit erwartet.

Eine Komponente fehlt noch. Denn nicht zuletzt muss guter Zahnersatz bezahlbar sein. Dadurch, dass Zähne und Zahngesundheit in ihrer Finanzierung immer stärker Sache des Patienten werden, entspricht es zwar dem neuen Gesundheitsbegriff, ganz im Sinne von: Jeder hat sein körperliches Wohlbefinden selbst in der Hand, jeder kann aktiv dazu beitragen. Doch es entspricht auch der Tatsache, dass Gesundheit und Krankheit, dass Zahnmedizin und Zahntechnik keine eigenen Sphären mehr darstellen, sondern stark verflochten sind mit anderen Komponenten, wie zum Beispiel die der Ökonomie.

Menschen sind bereit für ihre Gesundheit zu investieren. Fitnessstudios, Wellness-Oasen, Bio-Lebensmittel-Hersteller und viele mehr wissen davon ein Lied zu singen. Doch alles hat seine finanziellen Grenzen – und die werden bei künstlichen Zähnen schnell erreicht.

Wer das als Dentaldienstleister begreift und aktiv anwendet – nämlich Medizin und Ökonomie, im Sinne von Zahnersatz und günstigen Preisen – zu verbinden, der entspricht nicht nur dem neuheitlichen Gesundheitsbegriff, sondern hat auch beste Chancen bei Patienten und Zahnärzten.

Farblich passt das zusammen:

  • Sorry, es passt nichts zusammen...